Wichtige Hinweise: Leider ist die Elbquerung mit der HADAG-Fähre von Blankenese nach Cranz seit Ende 2024 nicht mehr möglich. Alternativ kann man die Fähre zwischen Teufelsbrück (oder auch schon ab Landungsbrücken) und Finkenwerder nehmen und ab Finkenwerder dem (leider sehr schlecht) mit gelben Pfeilen markierten Wanderweg nach Neuenfelde folgen.
Der Neubau der A26 führt immer wieder dazu, dass Abschnitte zwischen Cranz und Neugraben nicht begangen werden können. Einige Hinweise dazu findest Du unten in den Kommentaren oder im Forum.
Am südlichen Elbufer beginnt diese äußerst abwechsungsreiche Etappe durch verschiedenste Kultur- und Naturlandschaften.
Es geht durch das hübsche, aber leicht runtergekommene Cranz. Wenn man dort die Este über die Rollbrücke überquert hat, beginnt ein eher unangenehmer Wegeabschnitt: Ständiges runter vom und wieder rauf auf den Deich bei jeder Hofeinfahrt und ziemlich viel LKW-Verkehr. Der E1 umrundet dabei die imposante und weithin sichtbare Sietas-Werft. In Neuenfelde kommt noch eine relativ lange Ortsdurchquerung hinzu. Der Ort mit einer über 900-jährigen Geschichte war Mitte der 2000er Jahre Schauplatz eines Streits um die Verlängerung der Landebahn des nahen Airbuswerks. Diese wurde trotz Protests gebaut und endet heute wenige hunder Meter vor dem Ort. Im Ortskern Neuenfeldes kann in der St. Pankratius-Kirche eine Orgel des bedeutenden Orgelbauers Arp Schnitger besichtigt werden.
Ab Neuenfelde verlässt der E1 den straßennahen Wegverlauf. Das erste Stück bekommt man noch ein wenig vom Alten Land mit seinen Obstplantagen geboten. Es folgt der Moorgürtel, ein Naturschutzgebiet, das sich nördlich der Bahnlinie Richtung Cuxhaven entlangstreckt.
Ab Fischbek teilt man sich die Strecke dann mit dem Heidschnuckenweg und kommt in die für norddeutsche Verhältnisse ungewohnt hügelige und landschaftlich einfach großartige Fischbeker Heide. Hinter den Heideflächen beginnt ein langer Waldabschnitt, der vor allem im nördlichen Bereich sehr reizvoll ist.
Südlich der Rosengartenstraße dominieren dann die weniger reizvollen schnurgeraden Wege durch den Wirtschaftswald, der hier den Namen Stuvenwald trägt. Schließlich erreicht man die Stadt Buchholz in der Nordheide, die noch mit einem sehr urtümlichen und unberührten Stadtwald aufwartet.
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Im äußersten Südwesten Hamburg durchquert der E1 das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide. Auf wunderschönen Pfaden werden (für norddeutsche Verhältnisse) durchaus ein paar Höhenmeter gemacht. Der Weg nähert sich in sanftem Auf und Ab durch Heide- und Waldlanschaften den "Harburger Bergen". Diese sind eine geologische Hinterlassenschaft der Gletscher der letzten großen Eiszeit. Unweit des Weges erhebt sich (nahezu unbemerkt) der Hasselbrack, mit 116,2m der höchste "Berg" Hamburgs.
Zum Wikipedia-Artikel (externer Link)
| Etappe 2.3 Blankenese - Buchholz i.d.N. | Download (.gpx) |
| Alle Tracks in Deutschland | Download (.zip) |
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