THEMA: E1 - Thru Hike

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E1 - Thru Hike

Danke für deinen Bericht. Drun habe ich mich für den GR 7 / E 4 entschieden und wechsele erst in Deutschland auf den E 1. Die Wege hier sind zwar auch schlecht markiert und teilweise unpassierbar, der Schnee hält sich sber in Grenzen. Viel Spaß weiterhin.

E1 - Thru Hike

Ich weiß nicht genau, ob der E1 von der Dänischen Grenze zur Schweizer Grenze, also der deutsche Teil, als Thru Hike bezeichnet werden kann. Wenn ja, dann wäre ich hier richtig.
Meine Frage wäre, ob denn schon jemand allein den deutschen Teil komplett an einem Stück gelaufen ist. Ich habe einige Ankündigungen gesehen, aber keine Erfahrungsberichte danach. Ich habe es dieses Jahr versucht, bin auch von Krusau (Dänemark) bis zur Grenze Schweiz in Konstanz gelaufen, mit Zelt und allem drum und dran. Bin allerdings am E1 gescheitert und habe mich nach einiger Zeit nur noch grob daran orientiert.
Würde mich gerne austauschen und andere Erfahrungen von Leuten hören , die es auch versucht haben und ihn wirklich komplett und allein gegangen sind.

E1 - Thru Hike

Hallo Shelter,

ich bin den Abschnitt Konstanz - Krusau dieses Jahr an einem Stück auf dem E1 gewandert. In der fb-Gruppe „Wandern & Fernwandern“ gibt es auch noch den einen oder anderen.
Ich habe mir die gps-Dateien von hier runtergeladen und habe mein Garmin Navi immer dann zur Orientierung benutzt, wenn die Wegbeschilderung nicht ganz optimal war; ging eigentlich ganz gut.

E1 - Thru Hike

Hallo Björn
Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort, und ich habe volle Hochachtung vor dieser Leistung. Ich hatte den Blog von Thomas ( e1-Traum) zum Teil verfolgt und die Erinnerung daran war auf meinem Weg oft hilfreiche Motivation. Ich habe es allerdings nie geschafft, dem E1 längere Zeit zu folgen. Spätestens nach 2 Stunden hatte ich oft den Weg verloren. Oft, weil die Beschilderung verblasst oder zugewachsen war ( hatte zum Teil den Eindruck, das dieses Jahr noch niemand diese Wege gegangen ist, das Gras war mehr als kniehoch, oder im Wald von kleinen Birken zugewuchert), aber öfter, weil ich unkonzentriert bzw. in Gedanken versunken war. Auch ich habe die GPS-Daten von hier genutzt, allerdings auf meinem Smartphone über google-maps. Das war dann natürlich die Rettung. Auch war meine Erfahrung mit der Kennzeichnung des Weges regional sehr unterschiedlich. Einige Abschnitte waren sehr gut gepflegt, während andere dringend eine Auffrischung benötigen würden. Natürlich weiß ich, das diese Pflege von Freiwilligen in den Vereinen unentgeltlich ausgeführt wird und bin sehr dankbar dafür, dieser Einsatz ist bewundernswert. Aber es gibt wohl Probleme beim Nachwuchs.
Ich konnte mir auch vorstellen, daß es zu zweit oder mit mehreren Leuten einfacher ist, dem Pfad zu folgen, umso mehr bewundere ich, das es für dich so unkompliziert war, für mich war es eine echte Herausforderung, der ich oft nicht gewachsen war.
Es würde mich auch sehr interessieren, wie Du die Trinkwasserversorgung hinbekommen hast. An heißen Tagen habe ich 6-8Liter Wasser gebraucht, und es war oft nicht so einfach, den Vorrat rechtzeitig aufzufüllen. Ich hatte 2 x1.5Literflaschen dabei, und die reichten dann nicht so lange. Die kleinen Ortschaften hatten meistens keinen Laden mehr, nicht einmal Gastronomie oder Bäcker ( das besserte sich weiter südlich etwas ). Und Friedhöfe zur Trinkwasserversorung waren im Norden Deutschlands am E1 eher selten, weiter im Süden hatte ich wesentlich öfter Glück.
Und solltest Du auch wie ich mit dem Zelt unterwegs gewesen sein, so würden mich auch Deine Erfahrungen damit interessieren.
Ach ja, und wie lange bist Du ungefähr unterwegs gewesen und in welchen Monaten?
Und nochmal ach ja, fb-Gruppe, steht das für Facebook? Wenn ja, dafür bin ich leider zu alt :-)
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